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Häufig gestellte Fragen zu Tabarca

Alles, was du wissen musst, bevor du die einzige bewohnte Insel der Autonomen Gemeinschaft Valencia und das erste Meeresschutzgebiet Spaniens besuchst.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch auf Tabarca?

Die Monate Mai, Juni und September sind ideal: Das Wasser ist bereits warm, es ist weniger überlaufen und die Preise sind günstiger als im Hochsommer.

Juli und August sind die Monate mit dem größten Andrang, besonders an den Wochenenden. Wenn du nur im Sommer kommen kannst, versuche, unter der Woche zu kommen, und buche das Boot im Voraus.

Im Winter bewahrt die Insel ihren ursprünglichen Charme, auch wenn einige Einrichtungen (Restaurants, Unterkünfte) ihre Öffnungszeiten verkürzen oder ganz schließen.

Wo legt das Schiff nach Tabarca ab?

Von verschiedenen Häfen an der Costa Blanca fahren regelmäßig Fähren ab:

Santa Pola ist die schnellste (20–25 Minuten) und günstigste Option, mit mehreren Abfahrten täglich das ganze Jahr über.

Auch von Alicante, Benidorm und Jávea aus gibt es Verbindungen, vor allem in der Hochsaison (Mai bis Oktober), mit einer Fahrzeit zwischen 50 Minuten und 1 Stunde 30 Minuten.

Die aktuellen Öffnungszeiten und Preise findest du hier.

Wie viel kostet die Fahrkarte nach Tabarca?

Der Preis variiert je nach Abfahrtshafen:

Ab Santa Pola: ca. 16–18 € für Erwachsene (Hin- und Rückfahrt), 10–12 € für Kinder.

Von Alicante aus: 25–30 € für Erwachsene.

Von Benidorm oder Jávea: 30–40 € für Erwachsene, meist inklusive Badepause.

Die Preise können je nach Saison variieren. Wir empfehlen, im Voraus online zu reservieren, insbesondere im Juli und August.

Wie viel Zeit braucht man für einen Besuch auf Tabarca?

In einem halben Tag (4–5 Stunden) kannst du durch die Altstadt schlendern, in einer Bucht baden und etwas essen.

Für einen umfassenden Besuch mit Schnorcheln, einem Rundgang entlang der Stadtmauern und einem gemütlichen Essen im Restaurant solltest du einen ganzen Tag einplanen (6–8 Stunden).

Wenn du Tabarca in aller Ruhe erleben möchtest (Sonnenuntergang, Sonnenaufgang und die fast menschenleere Insel bei Einbruch der Dunkelheit), solltest du in Erwägung ziehen, eine Nacht in einer der Unterkünfte auf der Insel zu verbringen.

Kann man in Tabarca schnorcheln und tauchen?

Ja, Tabarca ist eines der besten Schnorchel- und Tauchziele im spanischen Mittelmeer. Als erstes Meeresschutzgebiet Spaniens (ausgewiesen im Jahr 1986) verfügt es über eine außergewöhnliche Artenvielfalt: Zackenbarsche, Barrakudas, Kraken, Goldbrassen und Posidonia-Wiesen.

Es gibt zertifizierte Tauchzentren, die Tauchgänge sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene organisieren. Schnorcheln ist an jeder Bucht möglich, insbesondere in der Gegend von Cala del Francés.

Für Tauchgänge in Totalreservaten ist eine vorherige Genehmigung des Ministeriums erforderlich.

Gibt es auf Tabarca Autos?

Nein. Tabarca ist eine autofreie Insel – der Zugang für Touristenfahrzeuge ist nicht gestattet. Es verkehren lediglich einige Dienstfahrzeuge der Anwohner.

Die Insel ist etwa 1.800 Meter lang und 400 Meter breit, sodass man sie bequem in einer Stunde zu Fuß umrunden kann.

Ist Tabarca für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich?

Die Insel ist nur eingeschränkt barrierefrei. Im Hafen und in der Altstadt gibt es gepflasterte Straßen und einige Unebenheiten, die den Zugang mit dem Rollstuhl erschweren können.

Die Hauptstrände (Playa Grande) sind am besten erreichbar. Zu einigen Buchten muss man Treppen hinuntersteigen oder über unebenes Gelände gehen.

Wir empfehlen, sich vor Reiseantritt bei der Reederei zu erkundigen, da einige Schiffe barrierefrei sind, andere hingegen nicht.

Kann man auf Tabarca übernachten?

Ja, es gibt verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten:

Boutique-Hotel Isla de Tabarca – das einzige Hotel der Insel, untergebracht in einem restaurierten historischen Gebäude.

Ferienwohnungen und Ferienhäuser – verschiedene Optionen für 2 bis 6 Personen.

Auf Tabarca zu übernachten ist ein ganz besonderes Erlebnis: Wenn das letzte Boot des Tages ablegt, ist die Insel fast menschenleer, und man hat die Straßen, Strände und Sonnenuntergänge praktisch ganz für sich allein.

Freies Zelten ist auf der Insel nicht gestattet.

Wo kann man in Tabarca essen? Ist es teuer?

Tabarca hat eine lange gastronomische Tradition und ist vor allem für seinen „Caldero Tabarquino“ bekannt, einen Eintopf aus Felsenfisch mit Reis, der als das Aushängeschild der Region gilt.

Es gibt etwa 10 bis 12 Restaurants, die sich überwiegend auf frischen Fisch und Reisgerichte mit Meeresfrüchten spezialisiert haben. Die Preise liegen aufgrund der Insellage im mittleren bis hohen Bereich (25–45 € pro Person für ein komplettes Menü).

Wer es günstiger mag, findet Bars, die Tapas und Sandwiches anbieten. Du kannst dir auch dein eigenes Essen mitbringen – es gibt Picknickplätze.

Gibt es Geldautomaten und Mobilfunkempfang?

Auf der Insel gibt es keine Geldautomaten. Nimm Bargeld aus Santa Pola oder Alicante mit. Die meisten Restaurants und Geschäfte akzeptieren Kartenzahlungen, aber einige kleine Stände akzeptieren nur Bargeld.

Die Mobilfunkabdeckung ist im Allgemeinen gut (4G/5G), kann jedoch in einigen abgelegeneren Buchten schwächer ausfallen. In einigen Restaurants und im Hotel gibt es WLAN.

Ist Tabarca ein gutes Reiseziel für Familien mit Kindern?

Ja, es ist ein hervorragendes Reiseziel für Familien. Die Insel ist klein, autofrei und sicher. Das kristallklare, flache Wasser am Playa Grande ist ideal für die Kleinsten.

Ein Spaziergang entlang der Stadtmauer, zum Leuchtturm und zum kleinen neuen Museum ist sehr unterhaltsam. Neugierige werden beim Schnorcheln ihre helle Freude haben – die Vielzahl an Fischen, die man in Ufernähe sehen kann, ist verblüffend.

Weitere Tipps findest du in unserem Reiseführer „Tabarca mit Kindern“.

Kann man mit dem eigenen Boot nach Tabarca fahren?

Ja, aber da es sich um ein Meeresschutzgebiet handelt, gelten strenge Vorschriften:

Das Ankern ist geregelt und nur in ausgewiesenen Bereichen gegen Entrichtung einer Hafengebühr gestattet. Im Sommer muss ein Liegeplatz im Yachthafen im Voraus reserviert werden.

Das Freizeitangeln ist im Kernschutzgebiet verboten und im übrigen Gebiet streng reglementiert. Der Einsatz von Unterwasserharpunen ist gänzlich untersagt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Umweltministeriums.

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